Johann Gottfried Borlach 1687 - 1768 alte Saline in Artern » Gästebuch                

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  Auch die Preußen liebäugelten mit dem einstigen Borlachschen Plan, die reichen Steinsalzlager von Artern zu erschließen. Beim Teufen (graben) in den Bohrlöchern am Kunstturm, im Salztal und auf dem Domänenacker war man auf Steinsalz gestoßen. Bei einer dieser Bohrungen stieß man 1837 auf einen überaus starken Zufluss hochkonzentrierter Sole, die in den Folgejahren den Betrieb der Gradierwerke vollkommen überflüssig machte.
Schon 1841 brachte man an Stelle des nördlichen Gradierwerkes einen Schacht nieder und nahm 1842 ein Kesselhaus und eine Dampfmaschine in Betrieb. 1848 stieß man schließlich bei einer Teufe (Tiefe) von 273,5 Metern auf eine unter extrem hohen Druck stehende Solequelle, die sich als so rein und hochprozentig (Kochsalzgehalt von 26%) erwies, dass ab 1850 allein diese Solequelle nutzte.
Der ursprünglich für das Steinsalz angelegte Schacht erhielt den Namen des herrschenden preußischen Königs – "Friedrich-Wilhelm-Schacht" (1983 in Borlach-Schacht umbenannt).
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