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Auch die Preußen liebäugelten mit dem einstigen Borlachschen Plan, die reichen Steinsalzlager
von Artern zu erschließen. Beim Teufen (graben) in den Bohrlöchern am Kunstturm, im Salztal und
auf dem Domänenacker war man auf Steinsalz gestoßen. Bei einer dieser Bohrungen stieß man 1837 auf
einen überaus starken Zufluss hochkonzentrierter Sole, die in den Folgejahren den Betrieb der
Gradierwerke vollkommen überflüssig machte.
Schon 1841 brachte man an Stelle des nördlichen
Gradierwerkes einen Schacht nieder und nahm 1842 ein Kesselhaus und eine Dampfmaschine in Betrieb. 1848
stieß man schließlich bei einer Teufe (Tiefe) von 273,5 Metern auf eine unter extrem hohen
Druck stehende Solequelle, die sich als so rein und hochprozentig (Kochsalzgehalt von 26%) erwies, dass ab
1850 allein diese Solequelle nutzte.
Der ursprünglich für das Steinsalz angelegte Schacht erhielt den Namen des herrschenden
preußischen Königs – "Friedrich-Wilhelm-Schacht" (1983 in Borlach-Schacht umbenannt).
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