Johann Gottfried Borlach 1687 - 1768 alte Saline in Artern » Gästebuch                

salzliebende Strandmelde altes Solehebewerk
  www.salineverein.de   → Saline Artern » Inhaltsverzeichnis     » zurück  
Wappen der Stadt » Artern Bergmannswappen
» Inhaltsüberblick   » Kap. I   » Kap. II   » Kap. III   » Kap. IV   Traum vom Kurbad   » Kap. VI   » Kap. VII  
  » Wir über uns
  » Salzprinzessin
  » Soleprodukte
  » Soletretbecken
  Saline Artern
      » Inhaltsüberblick
      » Anfänge
      » Borlachs Wirken
      » In Kriegszeiten
      » Neue Teufen
      → Traum vom Kurbad
      » Ende im 20. Jhd
      » Saline heute
  » Solgraben
  » weißes Gold
  » salzige Tipps
  » Fotogalerie
  » Termine
  » Links
  » Mitglied werden
  » Kontakt
  » Sponsoring
  » Impressum
  1821 traten die Schwarzburger Grafen das Salztal für 2.000 Taler (erkauft für 40.000 Taler) an Preußen ab. 1829 überließ der Preußenkönig Friedrich Wilhelm III dieses Gelände der Stadt Artern als Begräbnisstätte, welches in den Folgejahren zu einem Parkfriedhof angelegt und am 09.06 1833 feierlich eingeweiht wurde.
Seite Mitte des 19. Jhd. sann die Stadt Artern über den offiziellen Kurortstatus nach und schuf Schritt für Schritt die Vorraussetzungen für ein Heilbad.
1824 wurde ein Solbad für Knappschaftsangehörige errichtet, dass 1827 erweitert wurde. 1836 folgte ein Wellenbad, 1840 ein zweites und 1841 ein Dampfbad in den Bodenräumen des zweiten Siedehauses. Zeitgleich wurden erste Parkanlagen angelegt und Mitte des 19. Jhd. begann man mit der systematischen Anlage eines Kurparks mit einem Arboretum (Gehölzgarten), einem Kurbadehaus, einem Kursaal, einem Goldfischteich, einer Parkpromenade, Wasserspielen sowie Zufahrten und Ruheplätzen. Dem folgten Inhalationspavillons, eine Soletrinkhalle und ein rein zur Kurzwecken dienendes Gradierwerk. 1905 kam eine Kinderheilanstalt – das Cäcilienheim dazu, wie in den beiden Folgejahren Tennis- und Kinderspielplätze. 20 Morgen Land umfasste der von einem Parkinspektor bewachte Kurpark nun und im Kursaal mit seinen behaglichen Gasträumen fanden ganzjährig kulturelle Veranstaltungen statt, welche sich großer Beliebtheit
  erfreuten, dass Pensionen ausgebaut werden mussten, um der Nachfrage gerecht zu werden.
Und doch schlug das Unternehmen, Kurort zu werden, letztlich fehl. Die Stechmückenplage am Unstrutknie sowie das Riedklima und die Mitte des 19. Jhd. zunehmende Ansiedlung von Industriebetrieben vereitelten diesen Plan.

Kursaal (um 1920) Gradierwerk (um 1925)
Kurbadehaus (um 1950) Goldfischteich (um 1920)

» Stilllegung im 20. Jhd