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Steckbrief:
Das ein- oder zweijährige, bis schwach ausdauernde Kraut blüht von Mai bis September. Die wenigen
Blüten stehen in einem lockeren, traubig-doldigen Blütenstand am Ende des Stengels. Die 5 tief
rosa, seltener weißlich gefärbten Kronblätter sind meist kürzer als die
Kelchblätter. Die Stengelblätter sind gegenständig, linealisch und etwas fleischig. Der
spärlich verzweigte Stengel der 5 bis 20 cm hohen Schuppenmiere ist niederliegend oder aufsteigend
und meist kahl oder nur oben schwach drüsig behaart. Die Frucht ist eine Kapsel.
Vorkommen:
Spergularia maritima wächst an den Küsten und in den binnenländischen Salzgebieten Europas,
man findet sie aber auch in Asien, Afrika und Amerika. Die Pflanze besiedelt ruderal beeinflusste Stellen
und geht aber auch auf relativ stark betretene Flächen oder Wege. Die Pflanze braucht
kochsalzhaltigen, verdichteten Lehm- oder Tonboden, der sonst höchstens lückig bewachsen sein
darf.
Wissenswertes:
Wenn zum Beispiel von Andelwiesen Rasensoden zum Begrünen und Befestigen von Deichen abgehoben werden,
siedelt sich der Salz-Spärkling auf den entstandenen offenen Flächen als Pionierpflanze an.
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Quelle: Werner Rothmaler: Exkursionsflora von Deutschland, Gefäßpfl. Atlasband 3; Gustav
Fischer Verl. Jena, 1995
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