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Steckbrief:
Die Pflanze ist eine 10-60 cm hohe, zweijährige Staude und ein Hemikryptophyt. Die Blütezeit der
Strand-Aster geht von Juli bis September. Die Zungenblüten von Aster tripolium sind hellblau-zartlila,
ihre Röhrenblüten sind gelb. Der Blütenstand ist eine lockere, doldige Traube. Die unteren
Blätter der Pflanze sind länglich, stumpf, ungezahnt und dunkelgrün, die Stengelblätter
sind lanzettlich. Der Stengel ist kahl oder fast kahl und oft rot überlaufen.
Vorkommen:
Aster tripolium kommt auf feuchten Salztonböden in den Salzwiesen der Meeresküsten vor, aber auch
an salzhaltigen Stellen im Binnenland. Die Strand-Aster ist eine echte Salzpflanze, die zum Gedeihen
Kochsalz benötigt. Sie wächst in Europa, Nordafrika und Asien.
Verwendung:
Die Strandaster wird in Holland angebaut. In Norddeutschland wird sie als Spinat verwendet und auf lokalen
Märkten verkauft
Wissenswertes:
Manchmal fehlen die blauen Zungenblüten, dann färben sich die inneren Scheibenblüten
bläulich. Aufgrund dieses Farbwechsels hat man die Aster für die „Tripolion„ des Dioskurides
gehalten, der behauptet, sie sei morgens weiß,
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mittags rot, abends purpurn. Hesiot behauptet von ihr,
dass man die Tripolion bei Nacht ausgraben müsse, wenn man ernsthafte Geschäfte fördern
wolle.
Quelle: Werner Rothmaler: Exkursionsflora von Deutschland, Gefäßpfl. Atlasband 3; Gustav
Fischer Verl. Jena, 1995
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