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Salz ist ein natürliches Produkt, das aus dem Wasser und der Erde kommt. Wir verwenden es zum
Würzen, zum Konservieren, in der Medizin, in der Industrie, zum Auftauen und in Kühlmischungen.
Salz war einmal ein sehr teures Handelsgut, das die Geschichte beeinflusst und sogar Kriege ausgelöst
hat. In vielen Redewendungen kommt das Wort "Salz" vor. Daran merkt man, wie wichtig Salz und
wie vielseitig seine Bedeutung für den Menschen ist.
Chemiker kennen viele verschiedene Salzverbindungen. Als Salze bezeichnen sie Verbindungen aus Metallatomen
und Nichtmetallatomen. Die bekannteste ist das sogenannte Kochsalz. Kochsalz ist eine Verbindung aus
Natrium und Chlorid. Die chemische Formel lautet: NaCl
Bei der Reaktion von Natrium und Chlor wandert das Elektron aus der Hülle des Natriumatoms in
die Hülle des Chloratoms. Durch die Elektronenabgabe wird das Natriumatom positiv geladen. Das
Chloratom hat ein Elektron aufgenommen und bekommt eine negative Ladung. Aufgrund ihrer unterschiedlichen
elektrischen Ladung ziehen sich Na+ und Cl- gegenseitig an. Sie ordnen sich regelmäßig in einem
würfelförmigen Ionengitter an. Dies erklärt die würfelartige Form der Salzkristalle.
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Chemische Formel:
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NaCl
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Natürliches Vorkommen:
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als Halit (Steinsalz), gelöst in Natursole und im Meerwasser
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Form:
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weißes, kristallines Pulver
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Geschmack
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Natriumchlorid besitzt den typischen Salzgeschmack.
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Löslichkeit:
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Sehr gut in Wasser löslich. In Ethanol und Aceton nur wenig löslich. In ungelöstem
Zustand bildet es würfelförmige Kristalle.
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Thermische Eigenschaften:
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NaCl setzt den Schmelzpunkt herab, wenn es mit Wasser vermischt wird. Auf dieser Eigenschaft beruht
seine Verwendung als Streusalz und in Kältemischungen.
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Schmelztemperatur:
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800 °C
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Siedetemperatur:
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1.465 °C
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